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#71 Robert Skarka

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PIN-O-RAMA

Sonnenstrahlen

Gewitter über der Burg

Verfall

Ich bin kein Technik- oder Fortschrittsverweigerer. Im Gegenteil, ich habe schon seit meiner Kindheit mit Technikbaukästen gespielt, ich bin sowohl von Mechanik bis zur modernen Physik fasziniert.


Warum habe ich also 2003 damit begonnen wieder in Technik von vorgestern zu investieren?

1) Weil mir ein analoges Foto besser gefällt. Ein analoges Foto schaut anders aus als ein digitales, vielleicht sogar weil es nicht so perfekt und steril ist. Und warum sollte ich das 'analoge Aussehen' mit irgendwelchen Photoshopfiltern imitieren, wenn ich ein original haben kann?

2) Mir macht es spaß mit alten Kameras zu hantieren, ich liebe deren geniale Feinmechanik.

3) Ich habe einen ganz anderen Bezug zu den Bildern, die ich selbst entwickelt und in der eigenen Dunkelkammer ausgearbeitet habe. Ich habe sie selbst gemacht, mit dieser alten Technik. Es ist immer wieder spannend nach dem Entwickeln den Film aus der Dose zu nehmen, und die Negative zu betrachten. Und es gibt nichts schöneres, als zuzuschauen wie sich in der Entwicklerschale langsam ein Bild am Fotopapier aufbaut.


Meine Ausrüstung:
Als Systemkamera für Kleinbild habe ich eine Canon EOS 33V, auf der ich das f1,8/50mm, das 28-105USM, und (mein Lieblingsobjektiv) das 70-300IS verwende. Damit belichte ich hauptsächlich Dia und SW Filme.

Für Mittelformat besitze ich eine mehr als 70 Jahre alte Rolleicord I dem Carl Zeiss Triotar f1:3,5/7,5cm. Es ist einfach herrlich, wie die der Verschluss auch nach 70 Jahren ohne Service surrt. Die langen Zeiten sind zwar schon etwas zu langsam, aber wenn man das weiß und bei der Belichtungsmessung berücksichtig ist das kein Problem. Sollte der Verschluss tatsächlich irgendwann mal stecken bleiben, dann bekommt er ein Service, und läuft wieder für die nächsten 70 Jahre. In dieser Kamera landen sowohl SW- als auch Farbnegativfilme

Als „Immerdabeihabkamera“ habe ich eine Leica Minilux mit dem F2,4/40mm Summarit.
Darin landen alle Filmtypen, je nachdem wonach ich gerade Lust habe.


SW verarbeite ich komplett in der eigenen Dunkelkammer. C41 entwickle ich dank Dilucolor Chemie auch selbst. Damit entwickle ich Farbnegativfilme und „crosse“ Diafilme. Normale Diafilme lasse ich in einem Fachlabor entwickeln.

Die meisten Filme scanne ich anschließend mit einem Nikon Coolscan V oder dem Epson 4490, um sie auch am PC anschauen zu können, Freunden zu schicken oder im www zu zeigen.
DESIGNED BY CHRISTIAN M. MÜLLER